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Ein kleiner Teil aus Ame's Geschischte :)

                                               Schmetterlinge im Bauch


„Jenna! Schon wieder eine sechs! So geht das echt nicht weiter Liebling. Heute bleibst du schön zu Hause und lernst Mathe!“ Mam schüttelt den Kopf und seufzt.
„Ja Mam ich lern ja dann aber ich bin um drei Uhr mit Nico und Kevin verabredet. Ich muss mich noch fertigmachen und ...“ „Nichts da! Du bleibst heute daheim egal ob du dich wieder mit deinem Nico triffst! Und jetzt ab in dein Zimmer!“, schnauzt Mam mich schon wieder an.
Okay, denke ich mir, dann hau ich eben ab. Aber noch bevor ich mir ausmalen kann wie ich das am besten mache, drückt Mam mir mein Matheübungsheft in die Hand und sagt: „ Um 16 Uhr will ich mindestens Drei Aufgaben gemacht sehen, sonst gibt es Computerverbot. Es tut mir leid aber bemüh dich halt mal bessere Noten zu schreiben. So, und jetzt ab in dein Zimmer Jennamaus“ Ich geb’ ihr gleich Jennamaus! Mit einem ziemlich grimmigen Gesichtsausdruck schließe ich die Zimmertür hinter mir. Und was mach’ ich jetzt? Zuerst rufe ich mal Nico an. „Hi Schatz“, meldet er sich.
„Hi. Sorry Nico, aber meine Mam hat sich total über meine Sechs in Mathe aufgeregt und jetzt muss ich bis 16 Uhr Mathe lernen“
„ Hm. Und was soll ich jetzt Kevin sagen? Der hat sich schon total auf den Film mit Julia Roberts gefreut.“ Er lacht kurz „ Der und seine Julia...“
„Ja, das is’ ja schon lustig, aber das hilft mir jetzt auch nicht weiter“, jammere ich.
„Schleich dich doch einfach raus, Schatz. Und ich sag Kevin das alles ausfällt und wir das wann anders machen mit dem Kino. Und wir beide gehen dann an unseren Platz und genießen den Tag. Was hältst du davon?“
„Ja hört sich gut an. Aber meine Mam… Ich schreib einfach drei Aufgaben vom Lösungsheft ab und hüpf’ dann aus dem Fenster. Sonst muss ich sicher noch mal drei machen“
Nico musste dann schließlich Schluss machen weil sein Dad ihn in der Garage braucht.
„Tschüss Bärchen“, verabschiedete er sich, „bis dann“
Was würde ich nur ohne Nico machen?
„Bessere Noten schreiben!“
Oh nein! Ich habe laut gedacht! Meine Mam steht in meinem Zimmer. Keine Ahnung wie lange, aber ich denke lange genug.
„Jetzt machst du sieben Matheaufgaben und ich schau ab und zu mal rein. Und wenn du weg bist, dann gibt’s mächtigen Ärger, dass kannst du mir glauben!“
Ziemlich genervt geht Mam aus meinem Zimmer.
Mann! Ich hab ständig Stress zu Hause! Und mein Leben ist auch ziemlich durcheinander seit ich mit Nico zusammen bin. Meine Mam hasst ihn und beschuldigt ihn an meinen Noten. Aber ich liebe ihn nun mal und dann ist mir auch egal wie er zu meiner Mutter steht.
Was mach’ ich jetzt nur?
Ach das is’ mir jetzt egal! Ich schmiere innerhalb 12 Minuten sieben Aufgaben aus dem Lösungsheft in die Übungsaufgaben. Dann schreibe ich einen Zettel und lege ihn auf den Schreibtisch. Geb’ mir meinetwegen 100 Tage Hausarrest aber ich geh jetzt zu Nico. Jenna
Damit bin ich zufrieden und steige schnell aus meinem Fenster.
„Hi Schatz!“
Nico steht schon unten an meinem Fenster und grinst mich an.
„Hey“
Er küsst mich liebevoll auf die Stirn und führt mich an der Hand über die Wiese zum Gartentor.
„Was hat deine Mam eigentlich gegen mich?“, fragt er mich, während wir in Richtung Berliner Park laufen.
„Ich glaub, sie denkt, dass du für meine schlechten Noten verantwortlich bist.“
Jetzt sind wir am Park angekommen und setzten uns auf unsere Stammplatz-Bank.
Hier ist es wunderschön und der Waldsee liegt genau vor uns.
Nico ist einfach wundeschön. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen anderen auf dieser Welt gibt.
„Ja aber dann lern doch auch mal Jenna.“
„Jetzt fang du ja nicht auch noch damit an!“
„Aber dann gibt es doch weniger Probleme, dass weißt du doch!“
„Ach, lass mich doch in Ruhe!“
Mit Tränen in den Augen laufe ich aus dem Park in Richtung Jugendraum.
„Aber Jenna! Warte doch! Jetzt reagier doch nicht gleich so über!“, höre ich Nico noch schreien.
Vielleicht reagiere ich wirklich ein wenig über. Aber jetzt kann ich nicht mehr zurück laufen, er ist bestimmt schon sauer auf mich. Mensch Jenna, in welche Scheiße hast du dich schon wieder reingeritten? Traurig setzte ich mich auf die Treppe zum Jura. Da höre ich ein Lied aus dem Jugendraum. Oh mein Gott! Das Lied kenn ich doch. Das ist von The Subways. Strawberry Blonde. Wow. Das ist das unser Lied. Das Lied von mir und meinem Ex Freund Sebastian. Die Zeit mit ihm war echt toll. Damals haben wir noch in Potsdamm gewohnt. Aber wir mussten wegziehen weil meine Mam sich von Dad getrennt hat und nur bei Kreuzberg einen Job gefunden hat. Ohne nachzudenken betrete ich den Jugendraum. Eigentlich mögen die 15 jährigen Jungs nicht wenn wir 14 jährige Mädchen herkommen.
Aber nun war ich schon drinnen. Auf den ersten Blick ist alles leer. Aber dann sehe ich ihn.
Er sitzt da und schaut sehr gedankenverloren auf der Couch mit dem Handy neben sich aus dem das Lied klingt.
„Sebbo?“
Im ersten Moment hab’ ich nicht gedacht das er es wirklich ist. Er hatte sich nicht sehr verändert, aber ich konnte es nicht fassen.
„Jenna?“
Einen Augenblick lang schauen wir uns nur an. Dann springt er plötzlich auf und umarmt mich. Wow. Das fühlt sich gut an. Ich erwidere seine Umarmung.
„Was machst du hier?“, frage ich verdutzt.
„Meine Eltern mussten wegziehen wegen der Miete. Und ich hab alles so hingebogen, dass wir hierhergezogen sind“, strahlt er mich an, „endlich können wir uns wieder sehen. Ich hab dich sehr vermisst“
„Ja, ich dich auch“ Na ja, solange wir nur Freunde bleiben.
Wir setzten uns erstmal auf die Couch und erzählen uns alles, was wir erlebt haben, seit all den Monaten in denen ich hier wohne.
„Und wo ist dein Nico jetzt?“, fragt er mich.
Das würde ich auch gerne wissen. Hoffentlich ist er nicht allzu sauer auf mich.
„Hm. Wir haben uns gestritten. Aber eigentlich ist alles meine Schuld. Ich hab ein mieses Gefühl.“
„Ja dann ruf ihn doch mal an! Das wird schon wieder Jenna“
Mann, Sebbo ist echt schwer in Ordnung.
„Nee, das trau ich mich im Moment nicht. Wenn der sauer ist, kann das dauern.“
Sebbo und ich haben uns ganz schön verquatscht. Es ist schon 18 Uhr und zu Hause wartet eine, glaube ich, stinkwütende Mam auf mich.
„Also ich muss dann mal Heim, ich hab’ noch Stress mit meiner Mam. Ich hab dich lieb Sebbo“
„Ich dich auch Jenna. Kommst du morgen um dieselbe Zeit noch mal hierher?“, fragt er mich als wir uns drücken.
„Ich versuch es okay?“
„Ja. Hier hast du meine Handynummer, schreib mir einfach eine sms okay?“
Er zieht einen Edding aus seiner Hosentasche und schreibt mir seine Nummer auf den Arm.
„So, und jetzt bis morgen“, sagt er noch, als er mich nach draußen begleitet.
Irgendwie hab ich gar keine Angst vor Mamas Anschiss. Sebbo gibt mir irgendwie ein beruhigendes Gefühl. Mit dieser positiven Einstellung schließe ich dann auch die Wohnungstüre auf. Ich schalte die Lichter ein und sehe einen Zettel auf dem Tisch liegen.
Was mache ich falsch Jenna? Essen ist in der Mikrowelle. Bin bei Johanna. Kuss, Mam.  
Oh nein. Bei Johanna! Johanna ist Mamas beste Freundin – und Kneipenbesitzerin. Mam geht’s wahrscheinlich echt scheiße. Und alles wegen mir.
Ich schau erstmal in die Mikrowelle.
Mam macht sich echt viel Mühe als Alleinerziehende. Ich könnte echt mal netter sein…
Hm lecker! Mam hat Ravioli warmgemacht. Ich liebe Ravioli.
Ich nehme die Dose so wie sie ist aus der Mikrowelle, weil Mam sicher schon seit längeren weg ist und die Ravioli schon wieder lauwarm sind.

 

 schreibt ma Kommentare drunter ob es guT ist .

xoxo Liisa-lein

5.11.09 16:17
 


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